Barbara Hannigan
Pierre Favre

So entstehen Dokumentarfilme bei SRF

 

Zwei Künstlerportraits und ihre Entstehung

 

Barbara Seiler und Alexis Amitirigala, Filmemacher beim Schweizer Fernsehen

Freitag, 2. Dezember 2022, 20 Uhr, Aula Schinznach-Dorf

WIRD VERSCHOBEN, DATUM FOLGT

 

"Barbara Hannigan" und "Pierre Favre": Aus diesen beiden Filmportraits aus der Serie Sternstunde Musik werden Ausschnitte gezeigt. Anschliessend erläutern die Regisseure Barbara Seiler und Alexis Amitirigala die Entstehung eines solchen Portraits.

 

Barbara Seiler arbeitet seit 2000 als feste und freie Regisseurin fürs Schweizer Fernsehen, 3sat und andere Fernsehsender. Sie realisierte zahlreiche kürzere und längere Dokumentarfilme. 2015 wurde ihr Film "I'm a Creative Animal" über die kanadische Sängerin und Dirigentin Barbara Hannigan am FIFA in Montreal mit dem Preis für das beste Porträt ausgezeichnet. Die Kamera von Barbara Seiler ist hautnah dabei, wenn sich Barbara Hannigan – Sängerin und Dirigentin – von der glamourösen Operndiva in die verrückte Domina im Latexkostüm verwandelt.

Aufgewachsen ist Barbara Seiler in der ehemaligen DDR. Nach dem Abitur verliess sie die DDR und lebte in Zürich und Los Angeles. Nach einer Ausbildung als Dekorationsgestalterin studierte sie an der Berliner Journalistenschule. 2009 schloss sie an der Zürcher Hochschule der Künste ihre Ausbildung zum Master of Arts in Film ab. Sie hat zwei Kinder und lebt in Wald ZH.

 

Alexis Amitirigala arbeitet seit 2010 als Redaktor und Filmautor bei Sternstunde Musik. Er hat eine Reihe von Web-Formaten realisiert sowie an der Webserie "Der Opernführer" mitgewirkt. Sein erstes Dokumentarfilmprojekt "Jojo Mayer – Changing Time" hat als Crossover-Dokumentation am TV und im Web ein Millionenpublikum erreicht, ist in deutscher, englischer und japanischer Fassung erschienen und wurde ins Programm der Solothurner Filmtage aufgenommen. Zurzeit dreht Amitirigala einen Film über den Schweizer Produzenten und Musiker Dodo.

Mit Pierre Favre reiste er in einem alten Citroën durch dessen Leben. Der Weg führt in Favres Heimatkanton Neuenburg, weiter nach Paris und zurück nach Nottwil, zu einem Geburtstagskonzert im ehemaligen Landessender Beromünster. Zu Favres reichen Erinnerungen gehören Auftritte mit den Weltbesten, Entbehrungen als Jazzmusiker und Jobs in Striplokalen. Gleichzeitig ist es eine Reise in die Innenwelt eines Musikers, der das Trommeln als stetige Entdeckung erlebt.

 

 

 

 

Eintritt: Mitglieder 15, Nichtmitglieder 20, bis 25 Jahre frei