«Amarcord»
Federico Fellinis Meisterwerk aus dem Jahr 1974, das seinerzeit einen Oscar als bester Auslandsfilm gewann, ist ein surreales Gespinst, das mit tragischen, poetischen, grotesken und nostalgischen Episoden die Jugend des Regisseurs im vorfaschistischen Rimini einfängt. Kompromisslos subjektiv, überquellend vor fantastischen Bildern und Details. Ein Film für die Ewigkeit.
Laut Fellini ist «Amarcord» wie das Blättern in einem alten Photoalbum: Bilder, Augenblicke und kein Held. Verstärkt wird diese Atmosphäre durch die historische Musik von Nino Rota, die lustig beschwingt und wie aus einer fremden Zeit zu sein scheint. |