Jedes Jahr am 1. August steigen im Muotatal Wildheuer hinauf in die steilen Planggen des „Hinteren Heubrig“, ausgerüstet mit Sensen, Heugaren und Griff-Holzschuhen, um die Wildheu-Ernte einzubringen, so wie das schon ihre Väter gemacht haben. Es sind die Söhne einer Generation, die in der Herausforderung und im Einvernehmen mit der Natur lebten und überlebten. Ein bildgewaltiger Film, der das Brauchtum einer aussterbenden bäuerlichen Welt vor dem Vergessen rettet. |
Pressestimmen Mit wunderbarem Gefühl für Timing, nie zu ausführlich und doch stets so lange, dass man sich ein Bild von der realen Dauer machen kann, zeigt Langjahr nicht zuletzt die Härte dieser heute nur noch freiwillig geleisteten Arbeit, die keine Sentimentalität zulässt. Barbara Schweizerhof ( Die Welt und Berliner Morgenpost)
Akribisch genau, aufmerksam geduldig und liebevoll zeigt Langjahr, wie Menschen sich tatkräftig um die Natur kümmern – ohne Leistungsdruck und kommerzielle Hintergedanken. Es ist das Werk eines meisterlichen Handwerkers, der die Kamera selber schultert, der keinen Einsatz, keine Hindernisse scheut, um seinem Thema Bilder abzuringen. Dabei nimmt sein Wildheuerfilm das Tempo, den Rhythmus der Wildheuer auf, lässt sich Zeit und setzt damit ein Zeitdokument gegen den Zeitstrom. Rolf Breiner, Semaine de la critique
Alles hat seine Zeit, seinen Ort, seinen Rhythmus und seine Präzision. Christoph Schneider, Tages-Anzeiger
Kollekte zur Deckung der Kosten |